Ihr habt auf den Bildausschnitt geklickt, auf dem der Präsident eines im äußersten Westen Wittens gelegenen Kleinstaates abgebildet ist. Dieser Präsident machte mich auf einem Geschäftsessen erstmals darauf aufmerksam, daß es ein Recht am eigenen Bild gibt. Vor der Veröffentlichung hätte ich sein Einverständis einholen müssen. Es entwickelte sich daraufhin eine hitzige Diskussion, in der ich ihm unmißverständlich zu verstehen gab, daß er eine Person des öffentlichen Lebens ist (auch wenn er mittlerweile nicht mehr in Kneipen geht) und ich ihm, wenn er wirklich darauf besteht die Publikation seines Bildes zu verbieten, einfach einen schwarzen Balken quer durch´s Gesicht verpasse.

Ha! Damit hatte ich ihn.1:0 im Spiel Eitelkeit gegen Presserecht. So weit - so gut.

Was ich nicht wußte, ist, daß er Presserecht wie Grammatik gleichermaßen beherrscht - und mir dann vorwarf, daß meine Geschichten voller Komma- und Tippfehler stecken. Danke, Eure Exzellenz. Eure Rache sei Euch gegönnt. Zwei Stunden habe ich versucht, die Fehler zu entfernen. Wahrscheinlich sind jetzt mehr drin als wie vorher.

Fazit: Jeder, der einen Balken durchs Gesicht will, soll´s mir sagen. Und die Stellen, die grammatikalisch noch immer falsch sind, mit Verbesserung im Gästebuch ablegen.

;-)


Danke, Brandy



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